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Pressemitteilung

03. September 2012 - Wuppertal

Cacau "stürmt" im Stiftungsrat

Fußballprofi wird Kuratoriums-vorsitzender der Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe

Er kennt das Gefühl, sich für seinen eigenen Vater zu schämen. Er weiß, wie sehr es die ganze Familie belastet, wenn ein Elternteil alkoholsüchtig ist. Die Rede ist von Claudemir Jeronimo Barreto, besser bekannt als Cacau. Damit Kinder aus ähnlichen Familienverhältnissen einen Ausweg aus dieser Misere finden können, engagiert sich der Stürmer vom VfB Stuttgart seit 2009 für die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe und übernimmt nun den Vorsitz des Stiftungskuratoriums.

„Kinder aus Suchtfamilien haben es verdient, aus dieser Ecke heraus zu kommen, um Perspektiven zu erkennen“, sagt Cacau und ist überzeugt, seinen eigenen Lebensweg hat er Gott zu verdanken. „Die Kinder, die das Gleiche erlebt haben wie ich, sollen wissen, dass es jemand geschafft hat und auch sie den negativen Kreislauf durchbrechen können.“ Es sei nicht aussichtslos und Cacau möchte den Kindern Hoffnung und Wertschätzung geben: „Gott liebt benachteiligte Menschen am Rand der Gesellschaft im gleichen Maß wie auch erfolgreiche Menschen aus behütetem Umfeld.“

Das Kuratorium der Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe kontrolliert die Tätigkeit der Stiftung, genehmigt den Haushalt und entscheidet, welche Projekte mit welchen Summen gefördert werden.

Die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe fördert die individuelle Beratung und Behand­lung von Kindern aus Suchtfamilien. An sozialen Brennpunkten werden durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Streetwork-Projekte und Jugendbegegnungsstätten aufgebaut und erhalten. Zudem fördert sie Schulprogramme zur Aufklärung und Suchtprävention, denn Kinder von suchtkranken Menschen entwickeln sechsmal häufiger eine eigene Abhängigkeit als Kinder nicht suchtkranker Eltern.

Die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe mit Sitz in Wuppertal arbeitet deutschlandweit, ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (dzi).